Audio komprimieren
Verkleinern Sie zu große Aufnahmen, Musik und Podcasts, damit sie in die Größenlimits von WeChat, E-Mail-Anhängen und Cloud-Uploads passen
Drei Bitraten zur Auswahl je nach Bedarf
64kbps eignet sich für Sprache und Podcasts, 128kbps ist die allgemeine Empfehlung, 256kbps ist für Musik mit hohen Qualitätsansprüchen reserviert
Vor dem Download erst anhören
Der Ergebnisbereich zeigt direkt einen Größenvergleich vorher/nachher sowie die Kompressionsrate an, und Sie können sofort anhören, ob die Qualität ausreicht
Lokale Verarbeitung, kein Upload
Audio wird komplett im Browser lokal dekodiert und neu kodiert – Dateien verlassen das Gerät nie, und es gibt keine Beschränkung bei Größe oder Anzahl der Nutzungen
Anwendungsfälle
- Auf dem Handy aufgenommene Meetings, Vorlesungen und Interviews werden schnell mehrere hundert Megabyte groß – erst nach dem Komprimieren lassen sie sich per WeChat oder E-Mail an Kollegen schicken
- Podcasts und Audioinhalte vor dem Hochladen auf die von der Plattform geforderte Bitrate komprimieren, um fehlgeschlagene Uploads oder erneutes Transkodieren zu vermeiden
- Wenn der Handyspeicher knapp wird, lässt sich durch das Komprimieren ganzer verlustfreier Musiksammlungen zu MP3 viel Speicherplatz sparen
- Hintergrundgeräusche und Hinweistöne auf Webseiten und in Mini-Programmen auf eine niedrige Bitrate komprimieren, für schnelleres Laden und weniger Datenverbrauch
Wovon hängt die Größe einer Audiodatei ab?
Die Größe einer Audiodatei wird nahezu vollständig von der Bitrate bestimmt: Größe ≈ Bitrate × Dauer. Bei einem 10-minütigen Audioclip sind es bei 320kbps etwa 24MB, bei 128kbps etwa 9,6MB und bei 64kbps nur 4,8MB. Verlustfreie Formate wie WAV und FLAC verzichten ganz auf verlustbehaftete Kompression und nutzen eine deutlich höhere Bitrate (WAV liegt meist bei 1411kbps), weshalb sie am meisten von einer Komprimierung profitieren.
Dieses Tool nutzt WebCodecs, um das Originalaudio im Browser zu dekodieren und anschließend mit der gewählten Bitrate als MP3 neu zu kodieren. Da die erneute Kodierung verlustbehaftet und unumkehrbar ist, sollte die Originaldatei aufbewahrt werden. Möchten Sie mit derselben Datei eine andere Stufe ausprobieren, wechseln Sie einfach die Einstellung und komprimieren erneut – alle Berechnungen erfolgen lokal und verbrauchen kein Datenvolumen.
Verwandte Audio-Tools
Wenn eigentlich eine Videodatei komprimiert werden soll, nutzen Sie Video komprimieren; soll nur der Ton erhalten bleiben, extrahieren Sie die Audiospur zunächst mit Audio aus Video extrahieren und kehren dann zum Komprimieren auf diese Seite zurück. Wird statt einer kleineren Größe ein anderes Format benötigt, verwenden Sie WAV zu MP3 oder M4A zu MP3; soll nur ein Abschnitt herausgeschnitten werden, nutzen Sie Audio zuschneiden.
Häufig gestellte Fragen
Wie stark lässt sich Audio in der Regel komprimieren?
Das hängt von der ursprünglichen Bitrate ab. Eine MP3 mit 320kbps, komprimiert auf 128kbps, schrumpft auf etwa 40 % der ursprünglichen Größe; bei 64kbps sind es rund 20 %. Bei verlustfreien Formaten ist der Effekt noch deutlicher: WAV liegt meist bei 1411kbps, und komprimiert auf 128kbps bleiben weniger als 10 % der Größe übrig – eine einstündige Aufnahme kann so von 600MB auf etwa 55MB schrumpfen.
Geht bei der Komprimierung Audioqualität verloren?
Ja. MP3 ist ein verlustbehaftetes Format – je niedriger die Bitrate, desto größer der Qualitätsverlust, und dieser Verlust ist unumkehrbar. Wird eine komprimierte Datei wieder auf eine höhere Bitrate umkodiert, erreicht sie nicht mehr die ursprüngliche Qualität, daher empfiehlt sich das Aufbewahren der Originaldatei. In der Praxis sind bei Sprachaufnahmen, Podcasts und Vorlesungsmitschnitten selbst bei 64kbps kaum Unterschiede hörbar; bei Musik empfehlen sich mindestens 128kbps, bei hohen Qualitätsansprüchen 256kbps.
Wie komprimiere ich eine Aufnahme auf eine Größe, die sich über WeChat verschicken lässt?
Das Limit für Dateiübertragungen bei WeChat liegt bei 100MB (bei manchen Versionen 200MB). Eine einstündige Handy-Aufnahme im WAV-Format ist oft mehrere hundert Megabyte groß – mit der Voreinstellung „Standard 128kbps“ landet sie in der Regel bei rund 55MB und lässt sich direkt versenden. Bei Aufnahmen wie Meetings oder Vorlesungen, die fast nur aus Sprache bestehen, kann die Einstellung „Kleinste Größe 64kbps“ die Datei auf etwa 28MB verkleinern, ohne dass der Klang spürbar leidet.
Warum wird die Datei nach der Komprimierung nicht kleiner?
Wenn die Bitrate der Originaldatei bereits niedriger ist als die gewählte Stufe (z. B. eine MP3 mit 96kbps bei ausgewählten 256kbps), vergrößert das erneute Kodieren die Datei nur, statt sie zu verkleinern. In diesem Fall genügt es, eine niedrigere Stufe zu wählen. Zudem kann eine erneute Kodierung bereits verlorene Qualität nicht wiederherstellen – eine Datei mit niedriger Bitrate auf eine höhere umzuwandeln bringt also keinen Nutzen.
Welche Formate werden unterstützt? In welchem Format erfolgt die Ausgabe?
Als Eingabe werden gängige Audioformate wie MP3, M4A, WAV, FLAC, OGG und AAC unterstützt. Die Ausgabe erfolgt immer als MP3 – dem kompatibelsten verlustbehafteten Format, das sich auf Smartphones, im Auto, auf Playern und praktisch allen Plattformen direkt abspielen lässt. Wird ein anderes Ausgabeformat benötigt, kann der Audio-Format-Konverter dieser Seite genutzt werden.
Werden Audiodateien auf einen Server hochgeladen?
Nein. Dekodierung und erneute Kodierung erfolgen vollständig lokal in Ihrem Browser – die Audiodateien verlassen Ihr Gerät nicht und werden auf keinen Server hochgeladen. Deshalb gibt es keine Beschränkung bei Dateigröße oder Anzahl der Nutzungen.